Nach langer Wartezeit scheint Thunderbird 3 sich immer mehr der Finalversion zu nähern. Das dürfte besonders Nutzer von Mac OS interessieren. Denn hier fehlte in den Vorgängerversionen beispielsweise die Integration des Adressbuchs. Auf diesen “Luxus” wollten die Mac Anwender natürlich nicht verzichten und haben daher oftmals den Thunderbird links liegen lassen.
Die Beta 2 wurde am 26. Februar 2009 veröffentlicht und kann bei mozillamessaging.com heruntergeladen werden. Jetzt noch der übliche Hinweis: Es handelt sich hierbei um eine Betaversion, die nicht für den Produktiveinsatz genutzt werden sollte.
Also, auf ans Testen!
Wer, wie ich, oft mit VirtualBox an einem Widescreen oder einem recht großen Monitor arbeitet kennt vielleicht das Problem. Ein Linux-Gastsystem stellt leider bei weitem nicht alle heute gängigen Framebuffer-Auflösungen bereit. Wählt man also die am besten geeignete Auflösung hat man immer noch einen hässlichen Rand, den man als zusätzlich Bildschirmfläche in der Konsole gut gebrauchen könnte. In VirtualBox gibt es eine einfache Möglichkeit die benötigte Framebuffer-Auflösung einzustellen:
Bei ausgeschalteter virtueller Maschine fügt man in der entsprechenden Konfigurationsdatei der Maschine eine Zeile hinzu. In der Regel heisst diese Konfigurationsdatei:
[Name der Maschine].xml und befindet sich unter Mac OS X unter
/Users/[Benutzername]/Library/VirtualBox/Machines/[Name der Maschine].
In dieser Datei fügt man folgende Zeile unter <ExtraData> hinzu:
<ExtraDataItem name="CustomVideoMode1" value="1600x1200x16" />
Hier soll also eine weitere Auflösung bereitgestellt werden mit 1600 x 1200 Pixeln und 16 Bit Farbtiefe. Nun kann die virtuelle Maschine wieder gestartet werden. Mit dem Befehl hwinfo kann man sich nun den entsprechenden hexadezimalen “Code” für diese Auflösung anzeigen lassen. Und zwar mittels:
$ hwinfo −−framebuffer
Nun erscheint eine Auflistung aller verfügbarer Videomodi. Unter anderem erscheint auch die gewünschte Auflösung:
[...]
Mode 0x0360: 1600x1200 (+3200), 16 bits
[...]
Den hexadezimalen “Code” (hier “0×0360″) kann man nun wie gewohnt z.B. in der Konfigurationsdatei /boot/grub/menu.lst von Grub eintragen. Beim nächsten Start steht dann die neue Auflösung zur Verfügung.
Gerade für die Verwendung von VirtualBox im Breitbild (also beispielsweise auf einem MacBook mit 1280×800) ist eine solche Einstellung sehr praktisch, um nicht wertvollen Platz am linken und rechten Rand zu verschenken.
Wer stets über den genauen Zustands seines Computers informiert sein will, der wird sich für iStat menus interessieren. Dieses Tool erlaubt es einem, die Menüzeile mit sinnvollen und zugegebenermaßen auch sinnlosen Informationen zu füllen. Eine, meiner Meinung nach, sehr praktische Ansicht ist der Kalender. Mit einem Klick darauf erhält man sofort eine Monatsübersicht und die aktuelle Uhrzeit von bestimmten vorher eingestellten Orten (siehe Bild). Und hierfür muss nicht erst iCal gestartet werden. Andere Ansichten sind z.B. CPU-Belastung, Speicherauslastung, Festplattenzugriffe und Überwachung der Lüfter.
Herunterladen kann man iStat menus unter http://www.islayer.com.
Allerlei versteckte Einstellungen kann man mit dem PreferencePane Secrets vornehmen. Weitere Informationen und den Download gibt es unter http://secrets.blacktree.com/
Betreibt man seinen Mac mit einer externen Maus, so kann es vorkommen, dass die Zeigerbeschleunigung zu gering ist, obwohl sie in den Mauseinstellungen schon auf die maximale Schnelligkeit eingestellt ist. In diesem Fall kann man sich eines netten, kleinen PreferencePanes bedienen. Es nennt sich MZoom. Hier kann der Wert der Zeigergeschwindigkeit deutlich höher eingestellt werden. Und das Ganze einfach in den normalen Systemeinstellungen.
Einfach das DiskImage von MZoom laden und mit Doppelklick das PreferencePane installieren.