VirtualBox-Tipp: Framebuffer-Auflösung eines Linux-Gastsystems einstellen

Mac Keine Kommentare

Wer, wie ich, oft mit VirtualBox an einem Widescreen oder einem recht großen Monitor arbeitet kennt vielleicht das Problem. Ein Linux-Gastsystem stellt leider bei weitem nicht alle heute gängigen Framebuffer-Auflösungen bereit. Wählt man also die am besten geeignete Auflösung hat man immer noch einen hässlichen Rand, den man als zusätzlich Bildschirmfläche in der Konsole gut gebrauchen könnte. In VirtualBox gibt es eine einfache Möglichkeit die benötigte Framebuffer-Auflösung einzustellen:

Bei ausgeschalteter virtueller Maschine fügt man in der entsprechenden Konfigurationsdatei der Maschine eine Zeile hinzu. In der Regel heisst diese Konfigurationsdatei:
[Name der Maschine].xml und befindet sich unter Mac OS X unter
/Users/[Benutzername]/Library/VirtualBox/Machines/[Name der Maschine].

In dieser Datei fügt man folgende Zeile unter <ExtraData> hinzu:

<ExtraDataItem name="CustomVideoMode1" value="1600x1200x16" />

Hier soll also eine weitere Auflösung bereitgestellt werden mit 1600 x 1200 Pixeln und 16 Bit Farbtiefe. Nun kann die virtuelle Maschine wieder gestartet werden. Mit dem Befehl hwinfo kann man sich nun den entsprechenden hexadezimalen “Code” für diese Auflösung anzeigen lassen. Und zwar mittels:

$ hwinfo −−framebuffer

Nun erscheint eine Auflistung aller verfügbarer Videomodi. Unter anderem erscheint auch die gewünschte Auflösung:

[...]
Mode 0×0360: 1600×1200 (+3200), 16 bits
[...]

Den hexadezimalen “Code” (hier “0×0360″) kann man nun wie gewohnt z.B. in der Konfigurationsdatei /boot/grub/menu.lst von Grub eintragen. Beim nächsten Start steht dann die neue Auflösung zur Verfügung.

Gerade für die Verwendung von VirtualBox im Breitbild (also beispielsweise auf einem MacBook mit 1280×800) ist eine solche Einstellung sehr praktisch, um nicht wertvollen Platz am linken und rechten Rand zu verschenken.

Bookmark & Share:
  • Google
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • TwitThis
  • Digg
  • Facebook
  • Mixx
  • Blogosphere News
  • E-mail this story to a friend!

Entdeckung beim Reinigen der Mighty Mouse

Mac 1 Kommentar

Vor ein paar Tagen wollte meine Mighty Mouse von Apple nicht mehr richtig nach unten scrollen. Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als sie komplett auseinander zu nehmen und dann zu reinigen. Das Ganze ist spätestens beim anschließenden Zusammenbau eine sehr fummelige Angelegenheit. Letztendlich hat es dann aber doch geklappt. Vielleicht kommt an dieser Stelle später auch nochmal ein kleines HowTo, wie man am besten anfängt und wo man ansetzen muss, so dass die Maus die Reinigungsaktion auch überlebt. Zunächst soll es aber um ein anderes Thema gehen:

 
Als ich die Mouse in ihre Einzelteile zerlegt hatte, fand ich ein viel interessanteres Detail der Mighty Mouse. Diesem bin ich sofort auf den Grund gegangen, nachdem die Maus wieder funktionstüchtig und sauber war.
Wenn man mit der Maus scrollt, so hört man immer ein leises Knacken / Klicken des Scrollballs (genauso wie man es von “normalen” Scrollrädern an anderen Mäusen gewohnt ist). Wenn man sich die Technik des Scrollballs genauer ansieht (siehe Foto), so sind keine Teile zu sehen, die dieses Knacken verursachen könnten. Wo kommt also das Knacken her?

Eine weitere interessante Entdeckung ist auch, dass die Maus nur “knackt” wenn sie per USB, an den Computer angeschlossen ist. Im auseinander gebauten Zustand (also mit abgezogenem USB-Kabel) war der Maus kein Knacken zu entlocken. Also scheint es so, als bräuchte die Maus Strom, um das gewohnte Geräusch zu erzeugen.

Und tatsächlich: das leise Knackgeräusch beim Scrollen ist nicht etwa mechanisch bedingt. Es wird extra fürs  Wohlbefinden des Benutzers erzeugt durch einen kleinen Lautsprecher (siehe Foto: roter Rahmen). Dass Autos beim Blinken heutzutage nur noch Klacken, weil der Autofahrer es gewohnt ist und nicht weil die Relais wie früher schalten, das ist mir klar gewesen. Aber das selbst meine Maus nur klickt und klackt beim Scrollen, damit ich mich wohlfühle, das war mir neu. Ist schon interessant, was sich die Entwickler bei Apple so alles einfallen lassen, um dem Benutzer ein möglichst angenehmes Produkt zu liefern.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr vielleicht noch andere interessante Entdeckungen gemacht?

Bookmark & Share:
  • Google
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • TwitThis
  • Digg
  • Facebook
  • Mixx
  • Blogosphere News
  • E-mail this story to a friend!

Der dritte Thunderbird lernt fliegen

Allgemein, Mac Keine Kommentare

Nachdem der Firefox vor ein paar Tagen in seiner dritten Version erschienen ist, wird auch an der Thunderbird-Front fleißig gewerkelt. Seit heute steht die dritte Alphaversion von Thunderbird 3 bei Mozilla unter dem “Decknamen” Shredder zum Download bereit. Wie es sich für eine Alphaversion gehört sind auch noch einige Fehler enthalten. Für den Produktiveinsatz ist diese Version selbstverständlich noch nicht geeignet. Aber für einen ersten Eindruck eignet sie sich schon ganz gut. Und der fällt durchaus positiv aus.

 
Übersicht
Das Hauptfenster fügt sich mittlerweile hervorragend in Mac OS X ein. Ebenso macht das Hauptfenster einen angenehmen, sehr aufgeräumten Eindruck. Alle wichtigen Funktionen sind dennoch sofort erreichbar.
Auch die aus der Vorgängerversion bereits bekannten Schlagwörter für e-mails sind so direkt erreichbar. Alles in allem also ein überzeugender Auftritt.

 
Integration
Endlich beherrscht der Thunderbird auch die Integration des Adressbuchs von Mac OS. So ist es nun möglich beim Verfassen von Mails direkt auf Adressen aus dem Adressbuch zuzugreifen. Ebenso soll man neue Kontakte mithilfe von Thunderbird im Adressbuch speichern können.

 
Ressourcen
Aber auch an anderer Stelle wurde kräftig gearbeitet. So war der Thunderbird in den früheren Versionen dafür bekannt, etwas ressourcenfressender zu sein. Für Notebooknutzer, die auf eine lange Akkulaufzeit angewiesen sind, war dies oftmals das Killerargument für den Thunderbird. Aber auch das scheint in der neuen Version nicht mehr der Fall zu sein. Nach einem kurzen Test liegen Thunderbird und Mail (bei etwa gleich intensiver Nutzung) nahezu gleichauf (siehe Bild). Es bleibt abzuwarten, ob auch die Beta-Versionen und vor allem die finale Version das gleiche ressourcenschonende Verhalten an den Tag legen werden.

Bookmark & Share:
  • Google
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • TwitThis
  • Digg
  • Facebook
  • Mixx
  • Blogosphere News
  • E-mail this story to a friend!

In die dritte Runde…

Allgemein, Mac Keine Kommentare

Seit ein paar Tagen ist es nun endlich soweit. Openoffice ist nun in der dritten Version zu haben. Durch zahlreiche Verbesserungen ist und bleibt das freie Office-Paket eine ernstzunehmende Alternative. Aber mit einem derartigen Ansturm auf die neue Version haben die Macher von Openoffice scheinbar nicht gerechnet. Schon seit mehreren Tagen ist die eigentliche Internetseite openoffice.org nicht mehr erreichbar. Man bekommt lediglich noch eine Seite mit den Download-Mirrors. Aber das dürfte den meisten Besuchern zur Zeit ja auch reichen.

Article in English…

Bookmark & Share:
  • Google
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • TwitThis
  • Digg
  • Facebook
  • Mixx
  • Blogosphere News
  • E-mail this story to a friend!

Gimp 2.6 auch für den Mac

Mac, Webdesign Keine Kommentare

Seit dem 01. Oktober ist die neue Gimp-Version 2.6 draußen. Leider ist auf der Gimp-Homepage (gimp.org) noch keine aktuelle Version für den Mac verlinkt. Ein paar fleißige Helfer haben sich aber schon längst an die Arbeit gemacht und eine Intel-Version für den Mac kompiliert. Zu finden ist das Ganze unter http://gimp.lisanet.de.

Leider braucht es für die neue 2.6er Version immer noch X11. Aber auch an dieser Front wird gearbeitet. Eine native Version von Gimp ist in einer experimentellen Version bei Sourceforge zu finden. Allerdings ist sie noch nicht für den produktiven Einsatz geeignet. Einige Benutzer berichten über spontane Abstürze. Andere (wie auch ich) kriegen den Gimp nicht mal richtig zum Laufen. Interessant ist aber trotzdem allemal.

Bookmark & Share:
  • Google
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • TwitThis
  • Digg
  • Facebook
  • Mixx
  • Blogosphere News
  • E-mail this story to a friend!

« Ältere Einträge