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Google Instant mit Vorsicht zu genießen

Seit heute ist Google Instant in Deutschland verfügbar. Was zunächst hilfreich und praktisch erscheint, kann sich schnell zu einer Gefahr entwickeln. Nur durch die reine Eingabe von Suchwörtern ins Suchfeld wird im Hintergrund bereits die Suche angestoßen und erste Ergebnisse werden geliefert. Viele werden (wie ich) bei Fehlermeldungen eines Servers, Einträgen aus Log- und Konfigurationsdateien gerne mal die Google-Suche bemüht haben. Mein Vorgehen war dabei immer ein fröhliches Copy&Paste. Aber genau das wird mit Google Instant zur Gefahr. Oftmals sind in den kopierten Textstellen noch Daten enthalten, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen (z.B. IP-Adressen, Benutzernamen, Passwörter, andere Konfigurationsdetails). Diese hat man bislang immer im Suchfeld aus der Suchanfrage gelöscht und anschließend die Suche gestartet. Mit Google Instant ist die Suche zu diesem Zeitpunkt aber leider schon geschehen und Google hat eventuell schon wieder ein paar interessante, private Details von einem gesammelt.

Alle, die sich eine ähnliche Arbeitsweise wie ich angewöhnt haben, sollten Google Instant in den Einstellungen besser deaktivieren.

P.S.: Schlimm finde ich auch die Vorstellung, dass Google es mittlerweile sogar mitbekommt, wenn ich mich mal wieder vertippe.

[Nachtrag: Die Gefahr private Daten aus Versehen bei einer Google-Suchanfrage zu verschicken, besteht natürlich nicht erst seit Google Instant. Das Problem besteht bereits seitdem Google Vorschläge für Suchanfragen macht. Auch hierfür wird natürlich der bislang eingegebene Text an Google übermittelt. Also in Zukunft am besten bei allen Google-Anfragen dreimal darüber nachdenken, was man so ins Suchfeld eingibt bzw. kopiert.]

  1. 9. September 2010, 11:07 | #1

    Lol.

  2. Meine Fresse
    9. September 2010, 16:03 | #2

    meine Fresse

    demnächst Legen wir alle einen Schleier an wenn wir auf die Straße gehn … man könnte ja gesehn werden

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